Zuerst die Formalitäten
Reisende aus Hongkong und Macau benötigen für die Einreise nach Tibet keine zusätzliche Tibet-Genehmigung; ausländische Reisende und taiwanesische Landsleute schon. Ausländische Reisende reisen in der Regel im Rahmen einer organisierten Tour mit Begleitung, die Tibet-Genehmigung wird vom Reiseveranstalter anhand der vorab übermittelten Pass- und Visadaten beantragt. Für Grenzgebiete wie Tingri, Zhangmu, Yadong, Medog oder Ngari wird zusätzlich eine Grenzgebietsgenehmigung benötigt.
Gesundheitliche Vorbereitung
Menschen mit schwerem Bluthochdruck oder Herzerkrankungen sollten nicht nach Tibet reisen; wer vor der Abreise deutlich erkältet ist, sollte erst gesunden. In den ersten 48 Stunden nach der Ankunft steht die Ruhe im Vordergrund, mit maßvollem Essen, viel Trinken und ohne Eile bei Aktivitäten.
Handgepäck
Mehrschichtige Kleidung (Langarmshirt, Wollpullover, Jacke) plus Sonnenbrille, Sonnenhut, Sonnencreme und Lippenbalsam sind die Grundausstattung; für die Richtung Everest zusätzlich Daunenjacke und Schlafsack. Gängige Medikamente, Erkältungs- und Magen-Darm-Mittel, Feuchttücher und etwas Bargeld sind sehr nützlich – außerhalb Lhasas ist Kartenzahlung und Geldabheben weniger bequem als in der Stadt.
Unterwegs beachten
Die Strecken in Tibet sind lang, man verbringt viel Zeit im Fahrzeug, und die Mahlzeiten können unregelmäßig sein; nehmen Sie am besten Snacks mit. Herbergen außerhalb der Hauptstadt sind einfach, warmes Wasser ist nicht garantiert. In der Regenzeit können Murgänge oder Erdrutsche die Reise beeinträchtigen, im Winter können Schneefälle die Pässe sperren; planen Sie am besten einen Tag Puffer ein.
Lokale Bräuche
Klöster, Stupas und Mani-Steinhaufen umrundet man im Uhrzeigersinn; vor dem Fotografieren von Mönchen, Gläubigen oder religiösen Zeremonien um Erlaubnis bitten; religiöse Gegenstände nicht eigenmächtig berühren und nicht über Gebetsfahnen steigen; beim Betreten der Hallen die Mütze abnehmen und ruhig bleiben.