Höhe und Akklimatisierung
Lhasa liegt auf etwa 3650 Metern, Shigatse auf etwa 3840 Metern, der Namtso-See auf etwa 4700 Metern, und in Richtung Everest wird es noch höher. Am Ankunftstag empfiehlt es sich, sich ausreichend auszuruhen, körperliche Anstrengung und Alkohol zu vermeiden, viel zu trinken und mehrere kleine Mahlzeiten zu sich zu nehmen. Bei den meisten Menschen bessern sich die Beschwerden nach ein bis zwei Tagen der Eingewöhnung.
Umgang mit der Höhenkrankheit
Typische Anzeichen sind Kopfschmerzen, Schlaflosigkeit, Appetitlosigkeit und Kurzatmigkeit. Bei leichten Symptomen hilft vor allem, die Aktivität zu reduzieren, Flüssigkeit zuzuführen und sich auszuruhen. Bei anhaltenden starken Kopfschmerzen, Erbrechen, Atemnot oder Verwirrtheit sollte umgehend ein Arzt aufgesucht und der Reiseveranstalter informiert werden. Reisende mit Herz-Kreislauf-Erkrankungen, schwerem Bluthochdruck, Atemwegserkrankungen oder in der Schwangerschaft sollten vor der Abreise einen Arzt konsultieren.
Klima und Kleidung
Im Hochland sind die Temperaturunterschiede zwischen Tag und Nacht groß und die UV-Strahlung stark. Selbst im Sommer braucht man morgens und abends eine Jacke; im Winter sind Daunenjacke und Thermounterwäsche nötig. Empfohlen sind Mütze, Sonnenbrille, Sonnenschutz, Lippenbalsam und Feuchtigkeitspflege sowie bequeme, rutschfeste Schuhe.
Empfohlene Ausrüstung
- Farbausdruck der Tibet-Genehmigung, Original des Reisepasses oder Reisedokuments.
- Gängige Medikamente und persönliche verschreibungspflichtige Arzneien (bitte für die gesamte Reise ausreichend mitnehmen).
- Thermosflasche und energiereiche Snacks.
- Powerbank und Ersatz-Speicherkarte – die Hochlandszenerie ist vielfältig und der Akku hält nicht lange.
Lokale Bräuche und Etikette
Beim Betreten von Klöstern bitte die Mütze abnehmen, nicht laut sein und keine eigenmächtigen Fotos von Buddha-Statuen und Mönchen machen; beim Drehen der Gebetsmühlen und beim Umrunden von Klöstern und Stupas bitte im Uhrzeigersinn gehen; niemandem über den Kopf streichen; vor dem Fotografieren von Einheimischen um Erlaubnis bitten. Die Achtung lokaler Bräuche macht die Reise angenehmer.
Weitere Hinweise
In Teilen des Hochlands sind Signal und Netz unzuverlässig; laden Sie am besten vorab Offline-Karten herunter. Bewahren Sie Ihre Dokumente während der Reise stets bei sich auf und lagern Sie Tibet-Genehmigung und Ausweise nicht getrennt voneinander.