Warum man hinfahren sollte
Shigatse ist die zweitgrößte Stadt Tibets und zugleich das Tor in Richtung Everest. Auf dem Weg von Lhasa nach Shigatse kommt man am Yamdrok-See und am Karola-Gletscher vorbei; das Tashilhunpo-Kloster in der Stadt ist das bekannteste Kloster dieser Gegend.
Beste Jahreszeit
Am angenehmsten sind meist die Monate Mai bis Juli mit vielen Sonnentagen; gelegentlich zeigt sich der Gipfel des Everest aus den Wolken. Wer nicht zum Everest fährt, kann Gyantse und Shigatse selbst ganzjährig einplanen.
Wichtigste Sehenswürdigkeiten
- Yamdrok-See: etwa 110 Kilometer von Lhasa entfernt, die Farbe des Sees ist das berühmteste Motiv dieser Strecke.
- Gyantse: Altstadt, Pelkor-Chöde-Kloster mit dem Kumbum und die Burg auf dem Dzong-Hügel.
- Tashilhunpo-Kloster: das größte Kloster Shigatses, mit Thangka-Wand und dem Maitreya-Tempel.
- Sakya-Kloster: grau-weiß-rote Fassaden und jahrhundertealte Wandmalereien.
Wie man reist
Öffentliche Verkehrsmittel sind in dieser Gegend nicht dicht getaktet und die Fahrzeiten nicht ganz verlässlich; die meisten Reisenden wählen einen Mietwagen ab Lhasa oder eine Kleingruppenreise. Tingri und Zhangmu liegen im Grenzgebiet und erfordern eine Grenzgebietsgenehmigung; die Unterkunfts- und Verpflegungsbedingungen entlang der Strecke sind einfach, Schlafsack, Daunenjacke und Proviant sollten mitgenommen werden.
Essen und Einkaufen
Die Restaurants konzentrieren sich auf die Jiefang-Nordstraße und die Qomolangma-Straße, überwiegend Sichuan-Küche und tibetische Teehäuser. Lhatse-Messer und Shigatse-Silberwaren sind lokale Spezialitäten.